Lyrik - Liebe

 

Wenn Du wüsstest

Wenn Du wüsstest, wie sehr mein Herz für Dich schlägt.
Wenn Du wüsstest, wie meine Sehnsucht mich zu Dir trägt.

Wenn Dir klar würde, dass Du ein Atemzug meines Lebens bist.
Wenn Du sehen würdest, wie meine Seele Deine Nähe vermisst.

Wenn Du nur glauben würdest, was ich sage, dass ich in Dir sehe.
Wenn Du erahnen würdest, welchen Weg ich für Dich gehe.

Wenn Du Dein Herz mir anvertrauen könntest, mit all dessen gleißenden Schmerzen.
Wenn Du meine Liebe spürtest, die wartend flackert, wie das Licht der Kerzen.

Wenn ich Dich halten dürfte, weil Du Dich fühlst wie ein hilfloses Kind.
Wenn Du wissen würdest, dass ich Dich tragen würde, wie sanfter Abendwind.

Wenn Du den Mut hättest zu sehen, all Deine Ängste und Schatten.
Wenn Du verstehen würdest, was unserer beider Seelen einstmals zusammen hatten.

Wenn Du weinen würdest, da Du bis ins innerste Mark getroffen.
Wenn Du fühlen würdest, wie freudig dann mein Herz begänne für Dich zu hoffen.

Wenn Du Dich verloren in Dir ergeben würdest Deiner erschütterten Seele Pein.
Dann dürfte ich Dich tragen, auf dass Du endlich findest in Dir heim.

Wenn Du erkennen würdest meiner Seele tiefe Not, weil alles in Dir weint.
Wenn Du wissen würdest, dass Dein und mein Herz sich irgendwann vereint.

Wenn Du sehen wolltest, was Du für mich bist im Hier.
Würdest Du Dich erheben, all Deiner Pein entgegen treten, um Dich zu finden in Dir.

@ Christa W. Seiferling

 

Wortwelten

Du sagst mir, dass Du mich liebst.
Du sagst mir, dass Du mich brauchst.
Du sagst mir, dass mein Lachen dich erblühen lässt.
Du sagst mir, dass meine Kraft dir so viel Kraft gibt.
Du sagst mir, dass Du nicht leben willst und kannst ohne mich.
Worte, so süß und Du glaubst, es sind Worte der Liebe.
Doch was sagen Deine Worte mir?
Sie sagen mir, Du begehrst meinen Körper und siehst nicht das Wesen, das ich bin.
Sie sagen mir, dass der Schmerz Dein Herz verschlossen hat, und es trübe ist in Dir.
Und dass Du glaubst, dass Du selbst nicht mehr lachen kannst.
Sie sagen mir, Du machst mich Verantwortlich für Dein Wohlergehen
und Du Dich nicht selbst um Dich kümmerst.
Sie sagen mir, dass Du die Verantwortung für Dein Leben abgibst und hoffst,
dass ich es für Dich lebe.
Und dass Du mich dadurch mit aller Macht an Dich binden willst.
Und in tiefster Liebe sage ich Dir – Du musst Deinen Weg gehen, ohne mich.
Um den zu finden, den Du glaubst sein zu können durch mich.

© Christa Seiferling

Weinendes Herz

Der Tag, er gibt der Nacht die Hand.
Der Wechsel, ein Spiel der Zeiten.
Licht weicht dem Dunkel.
Dem Dunkel steht das Licht des Mondes und der Sterne zur Seite.
Ich sehe in den Abend hinein. Nichts ist wirklich dunkel, nichts ist wirklich hell
und nichts ist wirklich, was es ist.
Leere, starrer Blick,
sternendurchflutet der Himmel,
verliere mich in meine Gefühle.
Sehnsucht in mir.
Wie sehr wünsch ich mir eine Umarmung von Dir.
Gedanken, sie pochen wie hüpfende Sterne.
Will sie verdrängen doch geht es nicht,
mit jeder Sekunde geballter und stärker ins Bewusstsein gerückt.
Sie durchbrechen die Stille wie laute Schreie.
Treffen ins Herz und verankern sich.
Warum bist Du nicht hier.
Wie sehn ich mich nach Dir.
Will diese Gedanken in andere Formen zwingen.
Es nicht zulassen, dass sie mein Herz gewinnen.
Ich seh'in die Nacht, und spür ich verlier,
Tränen sie fließen, ich schick sie zu Dir.
Schließe das Fenster und gehe zurück,
spüre den Raum, die Einsamkeit drückt.
Da ist so viel Liebe zu Dir in mir.
Die ich gerne gäbe, doch bist Du nicht hier.
Ich will nur noch schlafen, Gedanken verliern,
leere im Kopf und Ruhe in mir.
Lege mich hin und hoffe für mich,
dass morgen alles vergessen ist.
Der Tag erwacht mit gleißendem Licht.
Die Sonne scheint auf mein Gesicht.
Ich öffne die Augen und spüre in mir, 
den brennenden Wunsch nach Berührung von Dir…
endlich Deine Hände zu spüren…
ein Kuss von Dir…
Dich zärtlich berührn.
Will es nicht glauben, was da geschieht...
der Tag beginnt...
die Zeit zerrinnt...

© Christa Seiferling

Man fragte mich: Wann ist es Liebe?

Ich antwortete: Liebe, Liebe ist es wohl, wenn man nicht beschreiben kann, welches
tiefe Gefühl der Ruhe, des Einsseins und des zuhause ankommens in
einem hochsteigt, wenn ein Wesen ein anderes Wesen mit seiner Seele
berührt.

© Christa Seiferling

Herzenstüren

Mit jeder verschlossenen Tür die Du öffnest in Dir, gehst Du den Weg zurück zu Deinem Herzen.
Wenn Du lernst Liebe zu leben, wirst Du spüren, dass alles Leid vorüber ist.
Du wirst fühlen, Du bist angekommen in Dir.
Wenn Deine Seele wieder lächelt wirst Du klar sein in Deinen Gedanken,
und die lang ersehnten Träume werden Dein Leben werden.
Du wirst lächeln und lieben und diese Liebe und das Lächeln in Dir weitergeben.

© Christa Seiferling

Sein

Du willst gehen. Nichts wird Dich aufhalten. Auch nicht die Liebe.
Liebe hält nicht auf, Liebe lässt Dich ziehen.
Du bist geliebt, lässt man Dich los.
Doch liebst Du Dich?
Gehst Du mit dem Lächeln auf den Lippen, das jedem sagt: So ist es gut!
Wenn Du das nicht kannst, dann bleibe!
Denn die Seele findet keine Ruhe ohne die Liebe in Dir - zu Dir.
Das Sein verdrängt Deine Angst, die Liebe alles Leid in Dir.
Sei bei Dir. Sei einfach wie Du bist.
Sei Liebe und liebe Dein Leben.

© Christa Seiferling

Schatten Deiner Selbst

Wenn Du lernst Dich zu lieben, so wie Du bist,
Deine Schatten und Ängste anzunehmen in Liebe,
wirst Du auf dem Weg zu Dir Deiner Seele begegnen.
Und Du wirst Liebe erfahren und Liebe geben.

© Christa Seiferling

Der Kuss

Ein Kuss in Liebe von Dir gegeben,
heilt Schmerz und klärt die Seele.
Wenn die Seele wieder beginnt zu lächeln,
und verschmilzt mit Deinem Herzen,
kannst Du in der Liebe alles geben,
sogar Dich.

© Christa Seiferling

Wünsche

Ich wünsche Dir Licht,
zur Klärung für Dich.
Freude, Fülle und Zuversicht.
Ich wünsche Dir Liebe,
wo immer Du bist,
und Wissen,
dass niemals alleine Du bist.

© Christa Seiferling

Dein Herz

Als Dein Herz meine Seele berührte,
spürte ich, dass ich Dich liebe.
Ich wünsche mir nur Zeit mit Dir.
Zeit, diesen Weg mit Dir zu gehn,
nicht mehr und nicht weniger darin zu sehn.

© Christa Seiferling

Sein

Sei wie Du bist. Lebe Dein Gefühl.
Lasse Dich ein auf das Leben in wahrem Sein,
in göttlicher Liebe, in Fülle und Licht,
Freude und Zuversicht.

© Christa Seiferling

Bewusst Sein

In Deinem bewussten Sein
liegt der Weg zu Deinem wahren Selbst.
Der Weg zu dem, was Du wirklich bist.
Göttlich, Liebe und alles was ist.

© Christa Seiferling -

Wenn Liebe vergibt

Wenn Liebe vergibt, werden Herzen geklärt.
Wenn Liebe vergibt, man Hoffnung erfährt.
Wenn Liebe vergibt, wird Schmerz gestillt.
Wenn Liebe vergibt, wird Freude enthüllt.
Wenn Liebe vergibt, wird Angst vergeh' n.
Wenn Liebe vergibt, wird man Wahrheiten sehn.
Wenn Liebe vergibt, wird Hass nicht mehr sein.
Wenn Liebe vergibt, wird das Leben rein.
Wenn Liebe vergibt, kommt Licht zu Dir.
Wenn das Licht Dich erfüllt, bist Du bei Dir.

© Christa Seiferling